Hinter meine Maske

     Hinter meine lachende Maske bin ich allein und deprimiert.  Ich habe keine Familie hier. Ich habe keine Freunde.  Ich wohne allein, wohne jeden Tag in einem leeren Haus.  Das Haus ist leer wie meines Herz und meine Seele.  Ich will Freunde haben, will Leute kennenlernen, Frauen lieben.  Aber es ist schwer, mich in eine Frau vertrauen.  Einmal hatte ich eine Ehefrau, die mir verriet.  Mein gläsernes Herz war zu scharfe Splitter zerbrochen.  Ich wurde selbstmörderisch.  Auch habe ich soziale Befürchtung.
     Seit bald zwei Jahren bin ich allein und freundlos gewesen.  Es tut ja weh, und ich werde oft krank von Einsamkeit.  Ich nehme viele Medikamente sowie Antidepressiva, Neuroleptika, Schlafmittel, usw.  Sie helfen sowie sie kann, aber ich fühle mich trotzdem deprimiert, leer, selbstmörderisch.  Wegen meiner Problemen verliere ich mich in Bücher, Videospiele, oder andere Phantasienwelten - irgendwas, womit ich ein anderes Leben leben kann. Ich stelle mich vor, ein anderer Mann zu sein.
     Ich bin ein besonders guter Schauspieler, weil mein ganzes Leben eine große Lüge ist.  Jeden Tag trage ich eine Maske, deswegen ist es mir einfach, irgendwer anders zu sein.  So lange habe ich als Figuren gespielt, dass ich mich kaum erkennen kann.  Meine Spiegelbild ist mir fremd. Ich fühle mich wie im Gefängnis.  In eine Zimmer voller Leute fühle ich mich wie ein Ausserirdischer.  Wie ein Mann von eine andere Welt, und dass ich hier bin, aber gehöre hier nicht.
     Ich schaue Leute an wie man fremde Tieren beobachtet.  Dann gehe ich nach Hause, zurück in meinem Schloß der Einsamkeit. Ich liege mich ins Bett, schaue dem Dach an, und weine Tränen vor traurigem Gefühl.  Jeder Nacht bete ich für die Freundschaft, für Fröhlichkeit, für Liebe und Verständnis.  Warum muss ich so allein sein? Bin ich so verwirrt, so eigenartig, so kaputt?  Es sind keine Antworten.

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